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Naturheiligtümer

Naturheiligtümer

Foto: Dieter Müllegger



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Der Heilige Bezirk

Mythologisch gesehen sind Kultplätze heilige Stätten oder geheiligte Bezirke der „Erscheinung und Anwesenheit Gottes“, oder anders ausgedrückt: Hier ist ein Stück des „Himmels“ und der göttlichen paradiesischen Ordnung, in deren Zentrum sich das „Allerheiligste“ befindet. Außerhalb dieses abgegrenzten oder ausgegrenzten Bezirkes herrschen die „Mächte des Chaos“, der „zerstörerischen bösen Geister und Kräfte“. Hier ist das Profanum, zum Unterschied vom Fanum. Auch wir säkularisierten Menschen bedürfen der heiligen und geschützten Plätze in unserem Leben, wo wir zu unserem Höheren Selbst Zugang finden. Es können dies der Meditationsplatz zu Hause sein oder der heilige Ort einer Wallfahrtskirche.

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Kultplätze und ihre Verwendung PDF Drucken E-Mail

Kultplätze und ihre Verwendung

 

Viele Kultplätze stammen aus der Jungsteinzeit, von der wir religionsgeschichtlich sehr wenig wissen. Von der Bewusstseinsstufe der Menschen dieser Zeit her wissen wir aber, dass sie sich in die göttliche Sphäre eingebunden fühlten, die sie umgab. Damit hatten fast alle Handlungen religiös-kultischen Charakter. Im Rahmen der vier bzw. acht Jahresfeste wurden ursprünglich fast alle religiösen Handlungen und Riten auf dem gleichen Kultzentrum gefeiert. Hier wird erstmals der Versuch unternommen die verschiedenen Qualitäten und die mögliche Verwendung zu beschreiben. Dieses Wissen stammt einerseits aus den Forschungen der Religionsgeschichte, der Psychologie, der Ethnologie und Volkskunde und andererseits aus den langjährigen Erfahrungen des Meditativen Tanzens, der Meditation sowie den Intuitionen, Emotionen und katathymischen Bildern, die auf den Plätzen in uns hochkamen.

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Tradition der Kultorte PDF Drucken E-Mail

Tradition der Kultorte

 

 

Bei der Errichtung von Kirchen sind

brauchbare alte Kultstätten nicht zu zerstören,

sondern umzuwidmen.

Man solle sogar die christlichen Zeremonien

den heidnischen angleichen,

damit das Volk sich umso vertrauter

an den gewohnten Orten versammle.

          Anweisung von Papst Gregor (590-604) an seine Missionare

 

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Entstehung von Kultplätzen PDF Drucken E-Mail

Entstehung von Kultplätzen

 

Es gibt keine schriftlichen Dokumente, wie die ersten Naturheiligtümer an bestimmten Plätzen entstanden sein könnten. Vielleicht könnte es folgendermaßen gewesen sein: Die Menschen spürten die besonderen Energien des Ortes und sahen eine besonders üppige Vegetation. Großen und kraftstrotzenden Bäumen sah man ihren guten Wuchs und ihre Fruchtbarkeit an und deutete, dass die alles belebende Gottheit diesem Platz besonders zugeneigt war. Es wäre daher naheliegend, dass man an solchen Plätzen um die eigene Stärkung und Fruchtbarkeit betete. Die Menschen beteten nicht Bäume und Steine an, sondern sie beteten wie wir, zu jener Gottheit, die in allem Leben steht und wirkt!

Vielfach werden in den Mythen und in der Bibel solche Plätzen beschrieben, wo Göttin oder Gott verehrt wurden. Die Menschen errichteten einen Stein oder pflanzten einen Heiligen Baum und - es entstand ein Kultplatz. Einige Beispiele aus der Bibel:

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Kultplätze - Orte der Kraft PDF Drucken E-Mail

Kultplätze - Orte der Kraft

 

Im Anfang hat Gott Himmel und Erde erschaffen.

Die Erde war wüst und leer,

Finsternis lag über der Urflut,

und Gottes Geist schwebte über den Wassern.

Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. ...

                                                                     Gen. 1, 1-3

 

 

 

Fast alle Schöpfungsberichte fangen ähnlich an: Zuerst war der Geist1 Gottes und dann erst wurde die Materie geschaffen. Der Anthropologe und Jesuit Teilhard de Chardin2 spricht in seiner Evolutionstheorie davon, dass in der Materie Geist und Leben vorhanden ist – er nennt sie Noosphäre.

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