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Jahreskreis Brauchtum



Die Heilige Zeit PDF Drucken E-Mail

Die Heilige Zeit

Alles hat seine Stunde.
Für jedes Geschehen unter dem Himmel
gibt es eine bestimmte Zeit:
Eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zu Sterben.
Eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ernten,
Eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen,
Eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,
Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zu Lachen,
Eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz,
Eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit der Trennung,
Eine Zeit zum Verlieren und eine Zeit zum Suchen,
Eine Zeit zum Wegwerfen und eine Zeit zum Behalten,
Eine Zeit zum Reden und eine Zeit zum Schweigen,
Eine Zeit zum Hassen und eine Zeit zum Lieben.

Kohelet 3, 1-8


Seit der Mythischen Bewusstseinsstufe erlebte der Mensch die Zeit und dann nicht als linear, sondern immer in besonderen Sprüngen unterschiedlichen Qualitäten. Alles hatte seine Zeit. Dies drückt sehr gut das alte Weisheitsbuch des Alten Testaments, das Buch Kohelet aus.

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Die Venus PDF Drucken E-Mail

Die Venus


 

Da erschien ein großes Zeichen
am Himmel, ein Weib,
mit der Sonne bekleidet
und der Mond unter ihren Füßen
und auf ihrem Haupte
eine Krone von Sternen ...
Offenbarung 12,1
 

Auch die VENUS war lange Zeit eine Hauptgottheit, der alle Verehrung galt. Dieses Gestirn erscheint als Morgen- und Abendstern, immer wieder an dem einen oder dem anderen Ende des Horizontes in Verbindung mit der Mondsichel. Das Zusammenstehen des Mondes mit diesem wunderbaren Wandelstern wird in Mythen und Märchen fast aller alten Völker geschildert. Von hier kommt die Darstellung der Jungfrau Maria, die auf der Mondsichel steht. Sie ist bekränzt mit einem Sternenkranz von 7 Sternen. Blickt man wieder in den Himmel, so finden wir über Venus und Mond das Siebengestirn, auch Plejaden genannt. Wir finden noch heute Riten und Feste, an denen Frauen und Mädchen Kränze oder Diademe tragen als Symbol des Siebengestirns.

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Die Sonne im Jahreslauf PDF Drucken E-Mail

Die Sonne im Jahreslauf

 

und solang du nicht hast
Dieses: stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.
J.W. Goethe „Selige Sehnsucht“



Das Feste im Jahr
sind seine Feste,
seine Fixpunkte
Rüdiger Dahlke


 

Er spricht damit eine Grunderfahrung des archaischen Menschen an. Diese konnten bereits diese Jahres-Zeitabschnitte genau „messen“ mit ihren Pfahl- und Steinkreisen. Im Kreis des Jahreslaufes gibt es die vier markanten Fixpunkte: Sommer- und Wintersonnenwende und die beiden Tag- und Nachtgleichen. Diese vier

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Als erstes war der Mond PDF Drucken E-Mail

Als erstes war der Mond

Vom Mond stammt die Wortwurzel (Me) wie: Monat - Mensis – messen – Maß. Und Luna, Laune, launisch weisen auf den gleichen Ursprung und auf die Lebenserfahrung, dass der Mond einen Einfluss auf unsere Gefühle hat. In dieser Schrift soll nicht auf die astronomischen Gegebenheiten im Detail eingegangen werden, sondern eher in seiner Wirkungsgeschichte.

Die in der letzten Eiszeit zum Mond starrenden Menschen erkannten, dass der Mond stärker war und immer wieder aus dem Rachen des Untieres herauskam. Der Mond ließ sich nicht fressen, wenn auch bis tief in die geschichtliche Zeit hinein bei fast allen Völkern die Sorge nachzitterte, ob er noch einmal wiederkehre. Sie erlebten damit die drei großen Wunder dieser Zeit:

1. Wunder Der Mond kehrt wieder

2. Wunder Der nie endende Kampf. Wenn die Menschen zum Himmel blickten, der Kampf war stets im Gange. Nur an zwei bis drei Tagen blieb der Mond Sieger. Diese Tage waren wichtig genug, um sie als Siegestage des unüberwindlichen Mondes zu ehren und freudig zu begehen. Vollmondtage sind in vielen Völkern von hoherBedeutung.

3. Wunder Dieses größte Wunder war, dass sich die „Kampftage“ zählen ließen. Und damit erfand der Mensch Zahl und Zeit.

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Freitag, der 13. Ein Unglückstag? Glückstag? PDF Drucken E-Mail

Freitag, der 13. Ein Unglückstag? Glückstag?


Das Mysterium des kosmischen Geschehens der Gestirne und Planeten war untrennbar mit den Gottheiten selbst verbunden, die hinter diesen Himmels- erscheinungen standen. Warum der Dreizehnte zu einer Unglückszahl wurde, hängt auch mit dem Übergang von einer matriarchalen zu einer patriarchalen Gottes- und Gesellschaftsordnung zusammen. Der alte Glaube der matriarchalen „Mondreligion“ mit ihrer heiligen Zahl 13 wurde verteufelt und diskriminiert. Damit wurde auch die 13 zur Unglückszahl.

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